Essig — jahrhundertealtes Lebensmittel und moderne Schönheitsessenz
Die Essigbereitung zählt zu den ältesten Lebensmittelherstellungsverfahren der Menschheit. Guter Essig kann im täglichen Leben viele Bereiche verfeinern – so zählt er sicherlich zu den gesündesten Nahrungsmitteln, die wir kennen. Die Wirkung des Essigs auf den menschlichen Organismus ist genauso vielseitig wie seine Anwendung – nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Heilmittel und Schönheitsessenz.
Bereits die „alten Griechen“ wussten um die Bedeutung der sauren Flüssigkeit als Heil- und Lebensmittel: So berichtete der Gelehrte Hippokrates bereits über medizinische Anwendungen des Essigs bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden. Auch im alten China war die Herstellung von Essig bekannt: Damals wie heute teilen die chinesischen Köche Lebensmittel in die vier Geschmacksrichtungen süß, salzig, bitter und sauer auf. Darüber hinaus stellten viele Hochkulturen des Altertums – Ägypter, Perser, Römer, Griechen und Babylonier – bereits selbst Essig her. So hatten beispielsweise römische Legionäre ein Gemisch aus Wasser und Essig in ihren Feldflaschen, das sie „Posca“ nannten. Es diente als Erfrischung und stärkte das Immunsystem. Im Mittelalter wurden Mixturen aus Kräuteressig als wirksames Mittel eingesetzt, um schlechte Laune zu vertreiben.
Essig kann aus beinahe allen Obst-, Getreide- und Zuckerarten hergestellt werden. Neben der Verfeinerung von Speisen findet die saure Flüssigkeit aber auch in einem umweltbewussten Haushalt ihren Stammplatz: Neben seiner reinigenden und desinfizierenden Wirkung ist Essig voll biologisch abbaubar und belastet unsere Umwelt nicht.
In seiner Anwendungsvielfalt dient Essig auch in der Schönheitspflege als wertvolle Essenz – von seiner reinigenden und desinfizierenden Wirkung bis hin zur Behandlung hartnäckiger Hautkrankheiten. Darüber hinaus verleiht er auch einen jugendlichen zarten Hautton.


